Ziele und Aktivitäten

Ziele: „Was wollen wir?"

Wir wollen Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen, d.h. mit Asthma bronchiale, mit chronischer Bronchitis und Lungenemphysem, Hilfen zur besseren Krankheitsbewältigung geben.

Wir wollen darüber hinaus in einer sog. Lern- und Übungsgruppe, die wir „Atemtherapiegruppe" nennen, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Patienten und ihren Angehörigen auf der einen Seite und Ärzten und Physiotherapeuten auf der anderen Seite schaffen.

Wir meinen, dass die gemeinsame Arbeit von Arzt und Patient in einer solchen Gruppe eine neue Form der Wahrnehmung des jeweils anderen mit sich bringt. Die Partner in der Gruppe verstehen zuerst einmal die Sprache, Denk- und Ausdrucksweise des anderen besser, schließlich verstehen sie sich ganz grundsätzlich besser als vorher. In diesem Sinne ergänzt die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient in einer Lern- und Übungsgruppe das Arzt-Patienten-Gespräch in der Praxis, ohne es erst zu ersetzen.

Es versteht sich von selbst, dass wir außerdem die selben Ziele wie andere Patientenvereinigungen auch verfolgen, wobei der soziale Kontakt zwischen den in gleicher Weise Betroffenen und die allgemeine Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitspolitische Bedeutung chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen besonders hervorzuheben sind.

Schwerpunkt-Aktivitäten „Was machen wir?"

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stand von unserer Gründung an der erwachsene Patient mit Atemwegsobstruktion (Verengung der Atemwege), d.h. der Patient mit chronisch obstruktiver Bronchitis oder mit allergischem und nichtallergischem Asthma bronchiale. Hinzu kommen noch Patienten mit einem Lungenemphysem. Das ist auch heute noch so. Patienten mit diesen Erkrankungen benötigen - außer einer qualitativ hochwertigen ärztlichen Betreuung - besondere Unterstützung und Aufklärung, so können sie eine zunehmende Verschlechterung ihrer Erkrankung verhindern oder verlangsamen. Die Lern- und Übungsgruppe/Atemtherapiegruppe der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. tragen ganz wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

Unter ärztlicher Begleitung und physiotherapeutischer Unterstützung arbeitet diese Gruppe regelmäßig und trifft sich Monat für Monat zur Wissensvermittlung durch Ärzte und zur Atemtherapie mit Physiotherapeuten.

Dabei geht es nicht um Vortragsveranstaltungen im üblichen Sinne, sondern vor allem um Diskussionen nach dem Motto „Patienten fragen - Experten antworten". Die Patienten sollen aber insbesondere ermutigt werden, selbst etwas zur Bewältigung ihrer Krankheit zu tun und Atem- und Entspannungstechniken zu erlernen.